mit Uriel Kashi

Donnerstag 11. November 2021

19.00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Bodnegg

Interreligiöse Stadtführung durch die Stadt der Religionen.

Wo, wenn nicht in Jerusalem, ist Gott zu Hause? In 1200 Synagogen, 200 Kirchen und Klöstern und 60 Moscheen wird in dieser Stadt pausenlos gelobt, gepriesen oder um Hilfe gebeten. Während Juden an der Klagemauer versuchen, dem zerstörten Tempel nahe zu sein, erinnern sich wenige Meter entfernt Muslime an die Himmelfahrt des Propheten Mohammeds.

Gleichzeitig mit dem Ruf des Muezzins prozessieren Christen aus aller Welt durch die Via Dolorosa und gedenken des Kreuzwegs ihres Herrn.

Die Stadtführung besucht die wichtigsten religiösen Stätten für Judentum, Christentum und Islam und beleuchtet Gemeinsamkeiten wie auch Unterschiede zwischen den drei monotheistischen Religionen.

 

Kurz zu Uriel Kashi:

Nach seinem Studium der Jüdischen Geschichte und der Erziehungswissenschaften in Berlin und Jerusalem arbeitete er zwischen 2001 und 2007 als Bildungsreferent im Jüdischen Museum Berlin. Seit Beendigung einer zweijährigen Ausbildung an der National School of Tourism 2011 in Israel arbeitet er als deutscher Reiseleiter und Tour Guide in ganz Israel.

Seit August 2007 lebt er mit seiner Familie in Israel. Von dort ist er an diesem Abend live über eine Videokonferenz mit uns verbunden und führt uns durch Jerusalem.

 

 

Nachlese der virtuellen Stadtführung durch Jerusalem Donnerstag, 11.11.2021

 

„Shalom“ nach Israel hieß es am 11. November im Dorfgemeinschaftshaus und da war er – Uriel Kashi, unser Stadtführer live und in Farbe per Videoübertragung.

Ganz ehrlich, diese Veranstaltung hat einigen Damen doch ein paar Nächte voller Sorgen bereitet, aber als dann der Fachmann Herr Sauterleute mit tatkräftiger Unterstützung von Jürgen Kessler am Start waren, ging es allen wieder besser. Herzlichen Dank an die Herren! Und so konnten alle Teilnehmer der Stadtführung eine volle Stunde Jerusalem genießen.

Ein besonderes Jerusalem, da Herr Kashi seine Aufnahmen zum Lockdown gedreht hat. Wir sahen die Sehenswürdigkeiten wie man sie so hoffentlich nicht mehr zu sehen bekommt- Corona Bedingt: Menschenleer.

Der Vorplatz der Grabeskirche war leer, die Via Dolorosa…. – eine Gegendarstellung zu normalen Tagen zeigte uns wie beeindruckend die Aufnahmen waren.

Ebenfalls beeindruckend und für jede weibliche Teilnehmerin einmalig: wir liefen virtuell auf der Männerseite zur Klagemauer und durften als Tourist einen Blick IN die Al Aqsa Moschee werfen.

In Israel ist die 4 Coronawelle geschafft und Touristen dürfen wieder ins Land – vielleicht finden sich dort in nächster Zukunft auch ein paar Bodnegger ein. In dem Fall sagen wir „Lehitraut“ – Auf Wiedersehen.